Was der Wald hergab

Vor acht Jahrhunderten begann der Mensch, den artenreichen Kiefern-Eichenwald der Königsbrücker Heide für seine Siedlungen und Felder zu roden. Immer weiter drang er in die Wälder, nutzte sie und veränderte damit die Landschaft. Offene Flächen nahmen zu, der Wald wurde lichter und lichter. Dort breiteten sich Wärme und Licht liebende Pflanzen und Tiere aus. Die Artenvielfalt nahm sprunghaft zu. Manche Waldarten verschwanden jedoch

im Lauf der Zeit – auch durch das Zutun des Menschen. Bär, Wolf und Luchs wurden so ausgerottet. Ende des

18. Jahrhunderts ging schließlich noch der letzte Oberlausitzer Biber in die Netze der Jäger.