Naturentwicklungszone

In der über 50 km² großen Naturentwicklungszone können sich alle Lebens-

räume und Lebensgemeinschaften weitestgehend ohne direkte menschliche Einflussnahme entwickeln. Es werden grundsätzlich keine Eingriffs-, Bewirtschaftungs- und Pflegemaßnahmen durchgeführt.

 

Das Laufenlassen natürlicher Prozesse ist eine Hauptvoraussetzung für die Entfaltung und Selbstregulierung der Natur. Es entsteht Wildnis – eine, den heutigen Bedingungen entsprechende natürliche Waldlandschaft, zu der Sümpfe, Moore, Tümpel, Gewässer und Lichtungen gehören. Letztere werden u. a. von Rothirschen, Wildschweinen und Bibern geschaffen.

 

Der "Urwald" von morgen wird vorraussichtlich aus Eichenmischwäldern bestehen, denen entspechend der jeweiligen Standortverhältnisse u. a. Kiefern, Fichten, Hainbuchen, Linden, Ahorn und Traubenkirschen beigemischt sind. Erlenbrüche, Erlen-Eschenwälder und Weichholzauen, aber auch Biberstaue und Biberwiesen begleiten die Fluss- und Bachläufe.